{"id":654,"date":"2025-04-24T16:28:32","date_gmt":"2025-04-24T16:28:32","guid":{"rendered":"https:\/\/sv-antares.de\/?p=654"},"modified":"2025-04-24T16:28:32","modified_gmt":"2025-04-24T16:28:32","slug":"wasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sv-antares.de\/en\/wasser\/","title":{"rendered":"Wasser!"},"content":{"rendered":"<p>am vierten April war es endlich soweit, und Antares durfte wieder in ihr Element. Aber Sie w\u00e4re nicht Antares, wenn es bis dahin nicht noch ordentlich Arbeit gegeben h\u00e4tte. <br>Zuerst mussten die Winschen endg\u00fcltig installiert werden. Ich passe nicht besonders gut in die Backskisten, auf der Steuerbordseite wegen der dort verbauten Batteriek\u00e4sten gar nicht, also hat Laurin mir dankenswerterweise geholfen. Die Winschen sind jetzt mit 120mm V4A Konterplatten verschraubt. Die wird hoffentlich nichts raus rei\u00dfen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright size-medium is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"300\" data-attachment-id=\"663\" data-permalink=\"https:\/\/sv-antares.de\/en\/wasser\/img_20250315_163433_1\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?fit=1920%2C2560&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1920,2560\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;HTC U23 pro&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;5.24&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;25&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.001&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"IMG_20250315_163433_1\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?fit=600%2C800&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-663\" style=\"width:400px\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?resize=1536%2C2048&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?resize=9%2C12&amp;ssl=1 9w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?resize=1240%2C1653&amp;ssl=1 1240w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?resize=508%2C677&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_20250315_163433_1-scaled.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die steuerbord (rechte) Seite des Ruders, unter der Folie die frisch auflaminierte Stelle. Dort hatte ich gut vier mm Material abtragen m\u00fcssen und zum Teil war schon nur noch eine Lage Glas vorhanden. Um ein gutes Laminat zu bekommen, durfte das Harz hier unter Vakuum abbinden. So werden alle Lufteinschl\u00fcsse abgesaugt sowie auch \u00fcberfl\u00fcssiges Harz. Ergebnis ist eine besonders feste Verbindung.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Als n\u00e4chstes kam dann das Ruder dran. Es ist ein Elend. Soviel vorweg: ich werde das Ruder komplett rausnehmen und neu aufbauen m\u00fcssen, um das Problem wirklich zu l\u00f6sen. Soweit ich herausfinden konnte, ist es auf einem Balsaholzkern gebaut, und in Anbetracht der Menge Wasser, die da heraus gekommen ist, glaube ich nicht, dass davon noch viel \u00fcbrig ist.<br>Ich habe das Wasser erst mit Druckluft ausgeblasen und sp\u00e4ter dann unter Vakuum so viel wie m\u00f6glich noch raus gesaugt. Trocken ist es damit noch nicht, aber doch viel besser als zuvor. Die aufgeschliffenen Stellen habe ich \u00fcberlaminiert, gespachtelt und neues Coppercoat aufgetragen, f\u00fcr diese Saison sollte das problemlos funktionieren, danach sehe ich weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wie es immer so ist: wenn man sich das Boot nochmal genauer ansieht, dann fallen noch ein paar andere Sachen auf. In meinem Fall war wohl doch wieder Wasser zwischen Kiel und Farbauftrag \/ Spachtelmasse eingedrungen und Teile des Kiels hatten auf&#8217;s Neue angefangen zu rosten, so dass die Deckschicht in handgro\u00dfen St\u00fccken abplatzte. Ich musste also da wieder abschleifen, entrosten, neu verspachteln, Gelshield auftragen und das Coppercoat erneuern. Aber: ich glaube, die Tatsache, dass das beim Kiel halt alle paar Jahre mal sein muss, muss ich einfach akzeptieren. Wenn ich es fr\u00fch genug sehe ist es auch kein gro\u00dfer Akt und schnell gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Maschine hatte auch noch ein bisschen Pflegebedarf, hier besonders das K\u00fchlsystem. Ich hatte die ganze Wasserpumpe bei T\u00f6rper reparieren lassen (die Axialdichtungen waren verschlissen) und jetzt habe ich eine Pumpe, die mindestens doppelt so viel Wasser durch das K\u00fchlsystem transportiert als zuvor. Das ist offenbar so viel, dass die Schlauchschelle auf der Auspuffseite nicht fest genug sa\u00df und nachgezogen werden musste. Die &#8222;Abzweigung&#8220;, von der aus das K\u00fchlwasser entweder durch den Motor oder direkt in den Auspuff geht wurde auch erneuert, dabei ist mir aufgefallen, wie die K\u00fchlung bei diesem Motor geregelt ist:<br>Wasser wird vom Impeller angesaugt und \u00fcber einen Schlauch nach oben gepumpt. An einem T-St\u00fcck verzweigt es sich: der eine Weg f\u00fchrt in den K\u00fchlmantel des Motors, von wo es an den Stehbolzen vorbei in den Zylinderkopf steigt und \u00fcber das Thermostat wieder nach drau\u00dfen str\u00f6mt. Also &#8211; nicht nach drau\u00dfen, sondern \u00fcber einen weiteren Schlauch zu einem zweiten T-St\u00fcck, in dem es sich wieder mit dem Wasser vereint, dass den direkten Weg vom ersten T-St\u00fcck genommen hat. Ich hatte mich immer gefragt, wie das denn funktionieren soll, denn damit das Wasser durch den Motor str\u00f6mt muss es ja eine Druckdifferenz geben, und tats\u00e4chlich: der Innendurchmesser des zweiten T-St\u00fccks ist f\u00fcr das Wasser, das den direkten Weg nehmen will deutlich verengt. So ist sicher gestellt, dass der Weg durch den Motor bei offenem Thermostat den geringeren Wiederstand bietet und somit der Motor vern\u00fcnftig durchstr\u00f6mt wird. Glaube ich zumindest. <\/p>\n\n\n\n<p>Dann noch das Frischwasser System. Nachdem ich im vergangenen Jahr offenbar F\u00e4ulnis im System hatte, hatte ich den Winter \u00fcber Isopropanol in Tank und Leitungen, um alles mal zu desinfizieren. Nachdem das abgepumpt war, habe ich den Tank von innen sorgf\u00e4ltig geschrubbt, um m\u00f6glichst viel Schmutz zu entfernen &#8211; und da ist so einiges raus gegangen. Danach ein paar mal mit Frischwasser sp\u00fclen, und der Alkoholgeruch war auch raus. Bei SVB hab ich zuf\u00e4llig gefunden, das es Aktivkohle-Filterpatronen gibt, die man in die Leitung einbauen kann, sowas steckt jetzt sowohl im Zulauf f\u00fcr die Pantry als auch f\u00fcr das Waschbecken in der Toilette. Das Wasser hat damit vermutlich immer noch keine Trinkwasserqualit\u00e4t, aber zum H\u00e4nde waschen und Absp\u00fclen sollte es meines Erachtens gen\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ostersonntag war es dann soweit: zusammen mit Markus bin ich am Stau losgesegelt und habe das Boot, wie fast jedes Jahr, nach Travem\u00fcnde zum Passathafen verlegt. Besonders sch\u00f6n dabei: zwischendurch hatten wir die Chance, den Spi zu riggen und so ganze 1,5kt schneller zu sein als mit &#8217;normalem&#8216; Schmetterling. Dabei hat sich auch gezeigt, dass die neuen Winschen auch f\u00fcr die Spi-Schoten geeignet sind. Seit Anfang des Jahres habe ich ja einen Bergeschlauch f\u00fcr den Spi, der macht das Handling schon viel einfacher &#8211; das Segel wird einfach im Schlauch zum Mastkopf gezogen und wenn dann alle Leinen und der Spibaum richtig liegen wird einfach der Schlauch nach oben gezogen und gibt das Segel frei &#8211; bergen umgekehrt. <br>Ich habe jetzt nochmal lange dar\u00fcber nachgedacht, wie ich den Spi m\u00f6glichst einhand-f\u00e4hig mache und habe mich entschlossen, die Version mit jeweils zwei Schoten (Schot und Guy) auf jeder Seite zu w\u00e4hlen. Die Guys werden dabei durch die Klauen des Spibaums gef\u00fchrt und bleiben auch dort, w\u00e4hrend die Schoten frei bleiben. Auf diese Weise beschr\u00e4nkt sich der Aufwand f\u00fcr eine Halse am Mast darauf, den Spibaum umzuh\u00e4ngen &#8211; die alte Luvseite kommt an den Mast, die neue wird auf der anderen Seite &#8222;herausgeschoben&#8220;  kein Drehen, kein gro\u00dfes Hantieren, zumindest klingt es gut. Ich habe mir dazu eine Checkliste erarbeitet, die sich <a href=\"https:\/\/www.yachtingmonthly.com\/sailing-skills\/spinnaker-handling-an-experts-full-guide-to-using-the-kite-95635\">an diesem<\/a> Artikel orientiert:<br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-algori-pdf-viewer-block-algori-pdf-viewer\"><iframe class=\"wp-block-algori-pdf-viewer-block-algori-pdf-viewer-iframe\" src=\"https:\/\/sv-antares.de\/wp-content\/plugins\/algori-pdf-viewer\/dist\/web\/viewer.html?file=https%3A%2F%2Fsv-antares.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2025%2F04%2FSpi-Checklisten.pdf\" style=\"width:600px;height:300px\"><\/iframe><\/div>\n\n\n\n<p>Weil mein Spi aber nur zwei Schoten hatte, und die sicher zwei Meter zu kurz waren, um wirklich nutzbar zu sein, mussste ich halt neue Schoten kaufen. Also Schoten und Guys. Und schwupps waren wieder 230\u20ac f\u00fcr Leinen weg. Was ein Gl\u00fcck, dass wir Segler alle reich sind.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>am vierten April war es endlich soweit, und Antares durfte wieder in ihr Element. Aber Sie w\u00e4re nicht Antares, wenn es bis dahin nicht noch ordentlich Arbeit gegeben h\u00e4tte. Zuerst mussten die Winschen endg\u00fcltig installiert werden. 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