{"id":95,"date":"2023-04-26T21:30:38","date_gmt":"2023-04-26T21:30:38","guid":{"rendered":"http:\/\/sv-antares.de\/?p=95"},"modified":"2023-06-05T15:43:48","modified_gmt":"2023-06-05T15:43:48","slug":"osmosis-die-aegyptische-goettin-der-polyestersegler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sv-antares.de\/en\/osmosis-die-aegyptische-goettin-der-polyestersegler\/","title":{"rendered":"Osmosis, die \u00e4gyptische G\u00f6ttin der Polyestersegler"},"content":{"rendered":"<p>Noch steht Antares ja auf dem Trockenen, und gerade heute habe ich nochmal 14 Tage Aufschub zum Krantermin bekommen, und das ist auch gut so, denn: wer sich eine Grube gr\u00e4bt wird schon sehen, was er davon hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber von vorne:<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Auskranen fiel auf, dass das Gelcoat auf gro\u00dfer Fl\u00e4che vom Kiel abgeplatzt war, und darunter der blanke Stahl hervor lugte. Zudem war erkennbar, dass Antares dort, wo sie auf der Steuerbordseite vorne auf der Trailerst\u00fctze aufliegt eine leichte Delle hat. Na gut dachte ich mir, das schau ich mir an. Aus &#8222;das schau ich mir an&#8220; wurde langsam &#8222;na, dann kann ich ja das ganze alte Antifouling runter nehmen und was modernes auftragen, Coppercoat vielleicht&#8220;. Leider war das Wetter lange viel zu kalt f\u00fcr vern\u00fcnftige Arbeiten am Boot, und auch jetzt sind die Tagestemperaturen noch alles andere als \u00fcppig, doch die Zeit dr\u00e4ngt. Also habe ich mich mit tatkr\u00e4ftiger Hilfe (danke Paul!) daran gemacht, das alte Antifouling abzukratzen und mir dabei gleich so anzusehen, was darunter zum Vorschein kommt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"106\" data-permalink=\"https:\/\/sv-antares.de\/en\/osmosis-die-aegyptische-goettin-der-polyestersegler\/imag0068\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068.jpg?fit=1440%2C1920&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1440,1920\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.75&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;HTC U12+&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1682347652&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.2800002098083&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;78&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0048076923076923&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"IMAG0068\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;die Oberfl\u00e4che am \u00dcbergang zwischen Rumpf und Skeg war erheblich schlechter als an anderen Stellen&lt;\/p&gt;\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068.jpg?fit=600%2C800&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068-768x1024.jpg?resize=307%2C409\" alt=\"merkw\u00fcrdig schlechte Oberfl\u00e4che am Skeg\" class=\"wp-image-106\" width=\"307\" height=\"409\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068.jpg?resize=1240%2C1653&amp;ssl=1 1240w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068.jpg?resize=508%2C677&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0068.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">The surface of the Skeg was a lot worse than other parts of the boat<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die erste seltsame Stelle fand sich am Skeg, dem vorderen, feststehenden Teil des Ruders. Dort war das Antifouling und auch das Gelcoat darunter ungew\u00f6hnlich rauh und kam war das Antifouling runter, guckte mich eine von der Unterlage abgel\u00f6ste Lage Glasfasermaterial an. Die Unterlage war nicht etwa selbst Glasfaser, sondern Gelcoat. Wie es aussah, wurde hier irgendwann mal etwas recht st\u00fcmperhaft repariert. Aber was? War der Skeg mal gebrochen? Je weiter ich das aufgebrachte Laminat zur\u00fcckgeschliffen habe, desto seltsamer wurde es. Da waren dicke Schichten Spachtelmasse unter dem Glasgewebe, und darunter nochmal Gewebeschichten (ich sollte erw\u00e4hnen: wenn ich &#8222;Gewebe&#8220; oder &#8222;Glasgewebe&#8220; schreibe, dann meine ich tats\u00e4chlich verwobene Glasfasern, wenn ich nur von &#8222;Glasfaser&#8220; oder &#8222;Fasermatten&#8220; spreche, dann meine ich damit die einfachen Matten aus mehr oder weniger verfilzten Glasfasern, die man recht leicht zerrei\u00dfen kann. Das Boot ist, wie fast alle Segelboote aus der Zeit, mit Fasermatten und Polyesterharz gebaut.)<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Steuerbordseite fiel mir ganz am Ende des Skegs (also hinten, nicht am unteren Ende) ein winziger Riss auf &#8211; sollte das die Stelle sein, der die Reparatur galt? Ich schleife also den Riss von achtern her weiter auf und finde &#8211; der Skeg hat eine ebene Oberseite, dann kommt ein teilweise verf\u00fcllter Luftspalt von ca. 6-7mm und dar\u00fcber eine ebenso glatte Ober- (bzw. Unter-) fl\u00e4che des Rumpfes. Aha! Das ist kein Riss, vermutlich ist der Skeg in einer eigenen Form gebaut und sp\u00e4ter mit dem Boot verbunden worden. Das ist durchaus sinnvoll, da ein so schmales Teil in der gro\u00dfen Rumpfform nur schwer zu bauen w\u00e4re, also wird er in einer eigenen Form laminiert und sp\u00e4ter angesetzt. Das hat auch der zur Beratung herangezogene Bootsbauer best\u00e4tigt, der, so ein Zufall, selbst 10 Jahre bei Sirius in Pl\u00f6n gearbeitet hat. Allerdings war das lange nach dem Ende der Sirius 26 Bauzeit.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"98\" data-permalink=\"https:\/\/sv-antares.de\/en\/osmosis-die-aegyptische-goettin-der-polyestersegler\/imag0076\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076.jpg?fit=1440%2C1920&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1440,1920\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.75&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;HTC U12+&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1682526471&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.2800002098083&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;79&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0020703933747412&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"IMAG0076\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;das also ist des Pudels Kern! Zwischen Rumpf und Skeg ist ein Spalt, der nur teilweise verf\u00fcllt ist.&lt;\/p&gt;\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076.jpg?fit=600%2C800&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076-768x1024.jpg?resize=247%2C329\" alt=\"ein Hohlraum am \u00dcbergang zwischen Rumpf und Skeg\" class=\"wp-image-98\" width=\"247\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076.jpg?resize=1240%2C1653&amp;ssl=1 1240w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076.jpg?resize=508%2C677&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0076.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">das also ist des Pudels Kern! Zwischen Rumpf und Skeg ist ein Spalt, der nur teilweise verf\u00fcllt ist.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Gut, diese seltsame Reparatur war also keine oder zumindest keine, die auf einen Schaden zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Ich werde den Spalt dennoch ein St\u00fcck weiter freilegen, das schlecht aufgebrachte Laminat zur\u00fcckschleifen und die ganze Stelle neu aufbauen. Das geht besser als das, was da heute ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dieser Erkenntnis und Entscheidung habe ich mich den seltsamen Pickeln im Rumpf zugewand. Schon, als ich Antares im Herbst 2021 gekauft habe, war es auff\u00e4llig, dass das Gelcoat an einigen Stellen sichtbare Pickel hat, so etwa acht bis 10mm im Durchmesser. Die waren aber zumindest mit dem Fingernagel oder dem Autoschl\u00fcssel nicht aufzudr\u00fccken und zudem waren \u00e4hliche Pickel auch auf der Oberseite des Kaj\u00fctaufbaus zu sehen &#8211; das hat mich vermuten lassen, dass es sich dabei nicht um Osmose handelt, die gef\u00fcrchtete Krankheit \u00e4lterer Polyesterschiffe. Nun, heute habe ich meine Vermutung revidieren m\u00fcssen. Es ist offenbar Osmose. <\/p>\n\n\n\n<p>Woher ich das wei\u00df? <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" data-attachment-id=\"96\" data-permalink=\"https:\/\/sv-antares.de\/en\/osmosis-die-aegyptische-goettin-der-polyestersegler\/imag0082\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?fit=1920%2C1440&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1920,1440\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.75&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;HTC U12+&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1682538991&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.2800002098083&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;91&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.02&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"IMAG0082\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?fit=600%2C450&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"Gelcoat mit Resten des dunkelblauen Antifoulings und fast kreisrund ausgeschliffenen Osmosestellen\" class=\"wp-image-96\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?resize=1240%2C930&amp;ssl=1 1240w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?resize=508%2C381&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https:\/\/i0.wp.com\/sv-antares.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMAG0082.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nachdem ich die erste Blase ge\u00f6ffnet hatte war klar, dass die anderen auch dem gleichen Prinzip folgen w\u00fcrden: Wasser war eingedrungen und hatte das Polyesterharz zwischen den Fasern herausgel\u00f6st.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Beim Abziehen des Antifoulings mit dem Gelplane (ein scharfes Messer, das auf dem Gelcoat gleiten, und das weichere Antifouling abheben soll) ist an diesen Stellen immer wieder auch das Gelcoat selbst mit abgegangen, so dass mich da das pure Gewebe angesehen hat. Erstaunlicherweise ein Gewebe, das verd\u00e4chtig trocken aussieht &#8211; so, als sei es nicht mit Harz getr\u00e4nkt. Eine dieser Stellen fiel mir auf, weil sie ein kleines Loch zu haben schien, vielleicht einen halben Millimeter im Durchmesser. Da schau ich mal rein, dachte ich, und hab die Stelle aufgeschliffen, nur, um nach ca. einem Millimeter Tiefe eine ziemlich gro\u00dfe Stelle zu finden, in der das Polyesterharz nahezu vollst\u00e4ndig aus dem Glasgewebe herausgel\u00f6st war. Es roch zwar nicht, was h\u00e4ufig als das deutlichste Zeichen f\u00fcr aktive Osmose gilt, nach Essig, aber in zumindest zwei Blasen schien ein bisschen Fl\u00fcssigkeit zu sein, der Rest war, bisher, trocken. Dennoch habe ich heute schon etwa 20 Stellen aufgeschliffen, zwischen drei und sechs Zentimeter im Durchmesser und die tiefste wohl etwa 4mm tief (das Laminat ist gut 10mm dick). <\/p>\n\n\n\n<p>Im Grunde ist Osmosereparatur kein gro\u00dfer Akt: das gesch\u00e4digte Material muss raus, und auf dem gesunden Untergrund k\u00f6nnen neue Fasermatten mit Harz aufgelegt werden. Wenn das ordentlich gemacht ist, ist der Rumpf hinterher nicht schw\u00e4cher als vorher und das Boot hat noch ein langes Leben vor sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sollte ganz besonders f\u00fcr Antares gelten, denn sie bekommt, wenn alles saniert ist, ein neues Antifouling, das seinerseits auf Epoxydharz aufbaut. Anders als Polyesterharze sind Epoxydharze nicht osmosegef\u00e4hrdet, ich hoffe also, dass diese Sperrschicht nicht nur die Seepocken abh\u00e4lt, sondern auch die Osmose.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Problem, bzw. die beiden gr\u00f6\u00dften Probleme sind weiterhin die verbleibende Zeit und die noch vor mir liegende Arbeitsmenge: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>restliches altes Antifouling abtragen<\/li>\n\n\n\n<li>bestehendes Gelcoat anschleifen<\/li>\n\n\n\n<li>die oben beschriebene Stelle am Skeg neu aufbauen<\/li>\n\n\n\n<li>Osmosesanierung<\/li>\n\n\n\n<li>Skeg und Ruder neu mit Gelcoat streichen <\/li>\n\n\n\n<li>Coppercoat (neues Antifouling) auftragen (sechs Schichten, maximal ca. drei t\u00e4glich m\u00f6glich)<\/li>\n\n\n\n<li>Coppercoat anschleifen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Realistisch sind das acht ganze Arbeitstage. Einige der Schritte sind allerdings nur bei Temperaturen von mindestens 15\u00b0C m\u00f6glich, weil Epoxydharze sonst nicht vern\u00fcnftig durchh\u00e4rten. Der bisherige Plan war, dass der letzm\u00f6gliche Krantermin am 5.5. sein sollte, und obwohl ich es kaum erwarten kann, dass das Boot wieder in&#8217;s Wasser kommt, hat mich das doch arg unter Stress gesetzt. Seit heute wei\u00df ich, dass ein Ausweichtermin am 19.5. zustande kommen wird, und bei dem wird nun Antares dabei sein. Das gibt mir weitere zwei Wochen und hoffentlich ein paar warme Tage.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr\u00fcckt mir die Daumen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch steht Antares ja auf dem Trockenen, und gerade heute habe ich nochmal 14 Tage Aufschub zum Krantermin bekommen, und das ist auch gut so, denn: wer sich eine Grube gr\u00e4bt wird schon sehen, was er davon hat. 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